Aktuelles

Sonderverkauf von Publikationen der
Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde

Wir möchten Sie auf das Angebot der Gesellschaft hinweisen: Sonderverkauf 2016

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand des Historischen Vereins für den Niederrhein

 

Mittwoch, den 21. September 2016

Einladung zur Herbstversammlung
in Kempen

In dem um 900 als Kempener Mark überlieferten großen Herrschaftskomplex haben die Kölner Erzbischöfe nur in ihrer Grundherrschaft Kempen die Landeshoheit entwickeln können. Um 1085 wird eine Pfarrkirche erstmals erwähnt, um 1270 ein kurkölnischer Amtmann. Die Burg ist erstmals 1316 bezeugt. Nach Errichtung neuer Befestigungsanlagen 1294 durch Erz­bischof Siegfried von Westerburg wird Kempen als Stadt aner­kannt. Von der Blüte der Stadt im Spätmittelalter zeugt bis heute der Umbau der Pfarrkirche St. Mariae Geburt. 1624 wird durch den Kölner Erzbischof Ferdinand das Franziskanerkloster gegründet, das 1746/47 unter Kurfürst Clemens August als Vierflügelanlage ausgebaut wird. Im Rokokosaal des Klosters findet (trotz Sanierungsmaßnahmen) unsere Tagung statt. 1816 wird Kempen Kreisstadt des neu errichteten Kreises Kempen (1929 des Kreises Kempen-Krefeld) und verliert nach der Gebietsreform 1970 den Kreissitz nach gerichtlichen Ausein­andersetzungen 1975 an die Stadt Viersen. Die Besichtigungen am Nachmittag zeigen uns die Propsteikirche und die bis heute als vorbildlich geltende Stadtkernsanierung Kempens (seit 1966), die die mittelalterliche Stadtstruktur, den historischen Baubestand und die notwendigen Neubaumaßnahmen gleicher­maßen berücksichtigt.

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2. bis 4. August 2016

Studienfahrt nach Flandern:
Mittelalter und Weltkriegs-Gedenken

Wir stehen mitten im Zeitraum des Gedenkens „100 Jahre Erster Weltkrieg“. Darum führt unsere Studienfahrt 2016 u.a. zu einigen für das Kriegsgeschehen bedeutsamen Orten. Ausgangspunkt ist Kortrijk; am Ankunfts- und Abreisetag erkunden wir dessen mittelalterliche Vergangenheit.
Am 3. August unternehmen wir eine Rundfahrt per Reisebus. Erstes Ziel ist Ypern, vor allem das interaktive Museum „In Flanders Fields“ in den wiederaufgebauten gotischen Tuchhallen. Anschließend besuchen wir weitere Gedenkorte wie z.B. Langemark und Passchendaele.

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Samstag, den 21. Mai 2016

Einladung zur Frühjahrsversammlung
nach Brühl

Die Stadt Brühl liegt im Süden des Rhein-Erft-Kreises zwischen den Städten Köln und Bonn. Brühl erhielt 1285 Stadtrechte. Als landes­herrli­che Gründung entstand 1491-1493 ein Franziska­nerkloster (heute Rathaus) mit der im 18. Jhd. zur Schlosskirche umgewidmeten Kirche St. Maria von den Engeln. Nach Zer­störung von Burg und Stadt ließ Kurfürsterz­bischof Clemens August (1723-61) anstelle der alten Residenz die Schlös­ser Augustus­burg und Falkenlust errichten. Nach Auflö­sung des Kurstaates versank die Stadt in Be­deutungslosigkeit. Erst Friedrich Wilhelm IV. (1840-61) ließ seit 1842 das Schloss als preu­ßi­sche Residenz wiederherstellen. In die An­lage des Schlossparks wurden 1844 Bahnhof und Streckenverlauf der Eisenbahnlinie Köln-Kob­lenz miteinbezogen. Dies war entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, die vom Braun­kohletagebau profitierte. In der Innenstadt liegt die Pfarrkirche St. Margareta und unweit von Schloss Augustusburg das Max-Ernst-Museum.

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Neuerscheinung in der Reihe der Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein

Olaf Richter
NIEDERRHEINISCHE LEBENSWELTEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT
PETRUS SIMONIUS RITZ (1562–1622) UND SEINE FAMILIE ZWISCHEN BÜRGERTUM UND ADEL
(VERÖFFENTLICHUNGEN DES HISTORISCHEN VEREINS FÜR DEN NIEDERRHEIN.
NEUE FOLGE, BAND 3)
2015. 752 S. 49 S/W- UND 15 FARBABBILDUNGEN UND FALTKARTE IN RÜCKENTASCHE .
gebundene Ausgabe. € 80,–  ISBN 978-3-412-22438-7


Die in diesem Buch präsentierten Lebensbilder einer niederrheinischen Familie zwischen Bürgertum und Adel setzen im Jahr 1212 ein, für das die ersten Nachrichten über den Hof Etgendorf in der Jülicher Börde tradiert sind. Über die Beschreibung der Hofbesitzer und deren Landwirtschaft mündet die Erzählung in die Lebensgeschichte ihres Nachfahren Petrus Simonius Ritz (1562–1622) sowie die Geschicke seiner Familie bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein. Dabei eröffnet der Autor Olaf Richter seinen Lesern ein breites Spektrum historischer Kernthemen der Frühen Neuzeit: familiärer Alltag, Bildung und Beruf, Religion und Gesellschaft, Krankheit und Tod.

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Mittwoch, den 7. Oktober 2015

Einladung zur Herbstversammlung
in Königswinter

Die Stadt Königswinter begeht in diesem Jahr den 1000. Jahrestag ihrer Erstnennung.
Mit einer auf den 25. Februar 1015 datierten Urkunde schenkte Kaiser Heinrich II. dem Bonner Kloster Dietkirchen ein Gut in der „villa Winetre“ im Auelgau. Bereits 1144 wird ein vom Frauenstift (Bonn-)Vilich abhängiges Gotteshaus erwähnt. Der bis spätestens zur Mitte des 15. Jahrhunderts befestigte Ort, meist bezeichnet als Freiheit oder Flecken, gehörte bis zum Ende des Alten Reiches zum kurkölnischen Amt Wolkenburg.

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Samstag, den 30. Mai 2015

Einladung zur Frühjahrstagung nach Essen

An der Stelle des heutigen Dombezirks in Essen entstand um 850 ein Kanonissenstift, welches 993 in ein reichsunmittelbares Stift umgewandelt wurde. Spätestens seit 1230 galt die Essener Äbtissin als Reichsfürstin. Nach der Aufhebung des Stifts 1803 war Essen zunächst eine unbedeutende Ackerbürgerstadt, die sich aber dank der günstigen Verkehrslage und der Erschließung der Bodenschätze und besonders durch den Aufstieg der Kruppwerke zur Großstadt entwickelte. Seit 1958 ist Essen Bischofssitz. Die ursprüngliche Stiftskirche SS. Kosmas und Damian ist heute die Bischofskirche, die deswegen An- und Umbauten erfuhr. Die Westkrypta wurde zwischen 1981-83 als Adveniatkapelle und Grablege der Essener Bischöfe gestaltet. Die Domschatzkammer verwahrt herausragende Werke der Goldschmiedekunst und der Buchmalerei.

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Mittwoch, den 1. Oktober 2014

Einladung zur Herbsttagung in Neersen

Das heutige Schloss Neersen ist aus einer Burganlage im Tal der Niers aus dem Ende des 11. Jahrhunderts hervor- gegangen und wurde zwischen 1661 und 1669 unter den Freiherren von Virmond zur Schlossanlage umgebaut. Nach dem Tod des letzten Reichsgrafen von Virmond Antonius Franz Friedrich 1744 wurde die Herrlichkeit Neersen vom Kölner Kurfürsten Maximilian Friedrich als erledigtes Lehen eingezogen. 1802 erwarb der letzte Neersener Amtmann Josef Lenders das Schloss. 1851 richtete der Mönchengladbacher Fabrikant Hüsgen im Schloss eine Wattefabrik und Baumwollspinnerei ein. 1859 brannte das Schloss ab. Der Neersener Unternehmer Gustav Klemme erwarb 1885 die Ruine, stellte 1896 Ost- und Südflügel des Herrenhauses wieder her und nutzte die Anlage seither als Wohnhaus. Nach dem Krieg wechselten die Eigentümer mehrfach, bis 1971 die Stadt Willich das Gebäude erwarb und es zwischen 1979 und 1981 insgesamt wiederherstellen ließ. Heute dient Schloss Neersen als Sitz des Bürgermeisters der Stadt Willich, der seither mehrfach erweiterte Schlosspark der Bevölkerung zur Erholung. Der Schlosshof wird für die als Freilichttheater durchgeführten Schlossfestspiele genutzt. Unser Tagungsraum, der Ratssaal im ersten Obergeschoss, zählt zu den Prunkstücken des renovierten Schlosses.

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Samstag, den 10. Mai 2014

Einladung zur Frühjahrstagung nach
Bad Münstereifel

Im Jahre 830 gründete Marquard, der dritte Abt von Prüm, auf dem Besitz der Abtei im Erfttal ein Kloster mit einer ersten Kirche. Diese erhielt 844 die Reliquien der Märtyrer Chrysanthus und Daria (heute Pfarrkirche). 1086 erscheint der Name Monasterium in Eiflia – Münstereifel. Der Ort erhielt 898 Markt- und Zollrechte, blieb aber von Prüm abhängig. In langen Auseinandersetzungen konnte sich Jülich gegen Kurköln durchsetzen. Der Graf von Jülich erbaute die Burg und errichtete die Stadtmauern. Münstereifel gehörte bis zum Einmarsch der Revolutionstruppen 1792 zu Jülich. Ab 1815 verlor die Stadt politisch und wirtschaftlich an Bedeutung. 1618 kamen die Kapuziner, 1625 die Jesuiten, 1657 die Karmeliten, 1921 die Ursulinen und 2008 die Legionäre Christi in die  Stadt. Seit 1926 ist Münstereifel ein Kneippheilbad und darf seit 1967 den Zusatz „Bad“ führen. Aktuell wird die Innenstadt zu einem Outlet-Center umgerüstet.

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Mittwoch, 18. September 2013

Einladung zur Herbstversammlung
auf Burg Linn

Museum Burg Linn, Rheinbabenstr. 95, 47809 Krefeld

Burg Linn war seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert eine bedeutende Landesburg des Erzstiftes Köln. Im 12. Jahrhundert errichteten die Edelherren von Lynn (Linne) anstelle einer für die Zeit um 1000 noch nachweisbaren Motte einen steinernen Wehrturm. Anfang des 14. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Kleve (bzw. der Seitenlinie Kleve-Hülchrath), wurde die Anlage zu einer landesherrlichen Burg ausgebaut, die nach mehrfacher zeitweiliger Anerkennung der erzbischöflichen Lehnshoheit 1392 endgültig in den unmittelbaren Besitz von Kurköln kam und deren Befestigung in den folgenden Jahrhunderten wiederholt verstärkt wurde. Seit dem frühen 18. Jahrhundert weitgehend unbewohnbar, wurde die in der Vorburg errichtete Kellnerei um 1740 durch Kurerzbischof Clemens August zum Jagdschloss ausgebaut.

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Der neue Vorstand des HVNrh

Bei der Frühjahrsversammlung des Vereins am 4. Mai 2013 in Viersen-Dülken wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Prof. Dr. Heinz Finger - Vorsitzender
Dr. Norbert Schloßmacher – Stellv. Vorsitzender
Dr. Ulrich Helbach - Schatzmeister
Dr. Olaf Richter – Schriftleitung Annalen (Aufsatzteil)
Dr. Wolfgang Schaffer – Schriftleitung Annalen (Besprechungsteil), Zweiter Schriftführer
Dr. Gisela Fleckenstein – Erste Schriftführerin
Dr. Sigrid Lekebusch
Dr. Thomas Kraus
Dr. Paul Schrömbges

 

Samstag, 4. Mai 2013

Einladung zur Frühjahrsversammlung
in Viersen-Dülken

Corneliushaus Moselstr. 2, 41751 Viersen (an der Pfarrkirche St. Cornelius).

Eine erste überlieferte Erwähnung des späteren Dülken datiert auf das Jahr 1135 und bezieht sich auf die villa Mackenstein. Erst um 1210 ist der Ort Dülken selbst bezeugt. Im 13. Jahrhundert fiel das Gebiet an die Herzöge von Jülich, die dem Ort 1352 und 1364 Stadtrechte verliehen. Im Herzogtum Jülich wurde Dülken ein stark befestigter Ort im Amt Brüggen und zugleich herzogliche Münzstätte. Eine Besonderheit ist die Dülkener Narrenmühle. Die Dülkener Narrenakademie gilt als der älteste Narrenorden Europas.

Wir werden in Dülken eine Vorstandswahl vorzunehmen haben. Der Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Leo Peters, und der Schriftführer, Herr Dr. Thomas Becker, werden nicht mehr kandidieren. Durch den von uns allen sehr betrauerten Tod unseres Vorstandsmitglieds Prof. Dr. Jörg Engelbrecht wird ein weiterer Vorstandsposten neu zu besetzen sein. Die übrigen Mitglieder des Vorstands stellen sich erneut zur Wahl.

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Mittwoch, 19. September 2012

Einladung zur Herbstversammlung
in Solingen-Gräfrath

Gräfrath, seit 1929 ein Stadtteil Solingens, besitzt einen der ganz wenigen erhaltenen geschlossenen Ortskerne im Bergischen. Oberhalb des erstmals 1135 erwähnten Ortes („villa Greverode“) steht auf einem Felssporn die heutige Pfarr- und ehemalige Kloster- bzw. Stiftskirche St. Maria Himmelfahrt. 1185/87 stiftete die Äbtissin Elisabeth von (Bonn-)Vilich auf einem dem Stift gehörenden Hof ein Kloster (1803 säkularisiert) mit Kirche, die im 14. Jh. aufgrund einer wundertätigen Reliquie der hl. Katharina ein bedeutender Wallfahrtsort wurde. Zeitweise bestand eine große Nähe zum bergischen Grafen- und späteren Herzogshaus. Beispielsweise fanden der „Stadtgründer“ Düsseldorfs, Adolf V. von Berg, und seine Frau Elisabeth ihre letzte Ruhestätte in der Gräfrather Kirche.

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Dienstag/Mittwoch, 24./25. Juli 2012

Einladung zur Zweitagesfahrt ins Mittelrheintal

Dieses Jahr haben wir einige Ziele im (Weltkulturerbe) Mittelrheintal ausgewählt: vom alten
Zisterzienser-Kloster Eberbach über Kiedrich bis Eibingen mit dem Hildegardis-Schrein
in der Pfarrkirche und der hoch über dem Ort gelegenen Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard.

Die kunsthistorischen Stilrichtungen, die sich uns dabei präsentieren werden,
erstrecken sich von der Romanik über die Gotik bis zur Beuroner Kunstschule.
Logieren werden wir in Eltville, einem malerischen Rheinstädtchen mit Fachwerkarchitektur im historischen Ortskern. Um ihn zu erkunden, planen wir im Programm genügend Freizeit vor und nach dem Abendessen ein.

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Samstag, 12. Mai 2012

Frühjahrsversammlung in Kranenburg am Niederrhein

Die Geschichte von Kranenburg ist eng verbunden mit den Grafen von Kleve. Eine Burg an dieser Stelle ist erstmals 1270 belegt, bei der auch eine Kirche bezeugt ist. 1294 erhielt der kleine Ort Stadtrecht. Auftrieb bekam die Stadt durch die 1308 erfolgte Auffindung des „wundertätigen Kreuzes“, aus der sich eine Wallfahrt ergibt. Die Blütezeit der Stadt mit einer florierenden Wallfahrt lag im 15. Jahrhundert. Insbesondere die Verlegung des Martinsstifts aus Zyfflich nach Kranenburg hat diese Entwicklung befördert.

Zu besichtigen ist neben dem Historischen Ortskern heute die im 15. Jahrhundert erbaute Stifts- und Wallfahrtskirche und der Katharinenhof, der von 1446 bis 1802 ein Schwesternkonvent der Klever Schwestern vom Berg Sion war. Heute ist in diesem Konventsgebäude ein bedeutendes Museum für alte und moderne Kunst, das vor allem auf die Sammlung des Beuys-Freundes Hans von der Grinten zurückgeht.

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Mittwoch, 14. September 2011

Herbstversammlung in Herzogenrath und Rolduc

Herzogenrath hat eine reiche Geschichte aufzuweisen: Es war zunächst Burgsiedlung der Herren von Saffenberg, die 1104 unweit ihrer Burg die Abtei Rolduc/Klosterrath gründeten. Später kam der Ort in den Besitz der Herzöge von Limburg, die ihm im Jahre 1282 Stadtrechte verliehen. Über natürliche Erbfolge gelangte das „Land von Rode" mit seinem Vorort Herzogenrath nacheinander in den Besitz der Herzöge von Brabant, der Herzöge von Burgund und schließlich der Habsburger. Bis 1720 regierte hier Spanien, dann Österreich, bis die Grenzen in der Französischen Revolution und im Wiener Kongress (1815) neu gezogen wurden. Die Abtei Klosterrath kam an die Niederlande, die Stadt Herzogenrath an Preußen.

Trotz der durchgreifenden Restaurierung der historischen Substanz im 19.Jahrhundert und reger Neubautätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich Spuren dieser bewegten Vergangenheit noch heute im Stadtbild finden.

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Samstag, 21. Mai 2011

Frühjahrsversammlung in Alpen am Niederrhein

Amalie von Neuenahr-Alpen (1539-1602) war die Schwester von Adolf von Neuenahr, Graf von Moers, der den Kölner Kurfürsten Gebhard Truchsess von Waldburg zum Kölner Krieg überredete, in dem er selbst einer der engagiertesten Generäle wurde. Sie heiratete 1557 in erster Ehe Heinrich von Brederode und wurde nach dessen Tod 1569 mit Friedrich III. von der Pfalz vermählt. Als die Spanier 1586 nach der Rückeroberung von Neuss auch seine Grafschaft Moers besetzten, wurde zugleich die kurkölnische Herrschaft Alpen, welche die Grafen von Neuenahr als Lehen innehatten, von spanischen Truppen besetzt und einer strengen Gegenreformation unterworfen. Nach dem Tod Adolfs erhält Amalie 1590 die Herrschaft Alpen zugesprochen, die sie allerdings erst 1600 mit Hilfe der Generalstaaten in Besitz nehmen kann.

 

Mittwoch, 22. September 2010

Herbstversammlung in Bonn-Villich

Die historische Bedeutung Vilichs, als Ortsname erstmals für das Jahr 942 bezeugt, beruht auf dem von den Eltern der hl. Adelheid Ende des 10. Jahrhunderts gegründeten Damenstift, das bis zur Säkularisation bestand. Das Stift bildete gemeinsam mit dem benachbarten Schwarzrheindorf, umgeben vom Territorium der Grafen und späteren
Herzöge von Berg, eine Unterherrschaft des Kurfürstentums Köln. Die frühere Stifts- und heutige Pfarrkirche St.Peter ist im Wesentlichen ein Bau des 13. Jahrhunderts mit Elementen des monumentalen Vorgängerbaus aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Der historische Ortskern Vilichs, seit 1969 zu Bonn gehörig, umfasst neben dem romanisch-gotischen Gotteshaus eine ganze Reihe von Bauten aus stiftischer Zeit wie beispielsweise die noch größtenteils erhaltene mittelalterliche Immunitätsmauer, der Friedhof, mit einer außergewöhnlich großen Anzahl historischer Grabzeichen, das Bürgermeister-Stroof-Haus und die Wasserburg Lede.

Ort: Haus der Begegnung, Adelheidisstraße 19, 53225 Bonn-Villich
Beginn 10:00 Uhr, Ende ca. 16:30 Uhr (anschließend Kaffeetafel im Haus der Begegnung)

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Studienfahrt: Römer, Domherren, Nibelungen  

Einladung zur Studienfahrt nach
Xanten Dienstag/Mittwoch, 20./21. Juli 2010

Interessenten bitten wir um Rückfragen unter Historischer-Verein at Erzbistum-Koeln.de

 

Samstag, 8. Mai 2010

Frühjahrsversammlung in Gaesdonck
und im Kloster Graefenthal  

Das "Collegium Augustinianum Gaesdonck" (bei Goch/Kreis Kleve) ist heute ein staatlich anerkanntes bischöfliches Gymnasium des Bistums Münster für Mädchen und Jungen, das einen hervorragenden Ruf genießt. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren Schüler der Gaesdonck. Die wechselvolle Geschichte des Hauses beginnt aber nicht erst mit der Gründung des Collegiums (1849). Im Jahre 1406 wurde in der Klosterkirche und den anderen Gebäuden der ehemaligen Canonina Beatae Mariae in Gaesdonck prope Goch ein Kloster der regulierten Chorherren des hl. Augustinus der Kongregation von Windesheim eingerichtet, das im Zuge der Säkularisierung 1802 aufgelöst wurde. Die reichhaltige Bibliothek beherbergt heute auch das Archiv des Zisterzienserinnnenklosters Graefenthal, dessen Besuch am Nachmittag vorgesehen ist. Es wurde 1250 von den Grafen von Geldern gegründet, deren Familienmitglieder 1251-1376 dort ihre Grablege gefunden haben.   Beginn 10:00 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr (anschließend Kaffeetafel im Klostercafé Graefenthal)