Aktuelles

Mittwoch, 14. September 2011

Herbstversammlung in Herzogenrath und Rolduc

Herzogenrath hat eine reiche Geschichte aufzuweisen: Es war zunächst Burgsiedlung der Herren von Saffenberg, die 1104 unweit ihrer Burg die Abtei Rolduc/Klosterrath gründeten. Später kam der Ort in den Besitz der Herzöge von Limburg, die ihm im Jahre 1282 Stadtrechte verliehen. Über natürliche Erbfolge gelangte das „Land von Rode" mit seinem Vorort Herzogenrath nacheinander in den Besitz der Herzöge von Brabant, der Herzöge von Burgund und schließlich der Habsburger. Bis 1720 regierte hier Spanien, dann Österreich, bis die Grenzen in der Französischen Revolution und im Wiener Kongress (1815) neu gezogen wurden. Die Abtei Klosterrath kam an die Niederlande, die Stadt Herzogenrath an Preußen.

Trotz der durchgreifenden Restaurierung der historischen Substanz im 19.Jahrhundert und reger Neubautätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich Spuren dieser bewegten Vergangenheit noch heute im Stadtbild finden.

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Samstag, 21. Mai 2011

Frühjahrsversammlung in Alpen am Niederrhein

Amalie von Neuenahr-Alpen (1539-1602) war die Schwester von Adolf von Neuenahr, Graf von Moers, der den Kölner Kurfürsten Gebhard Truchsess von Waldburg zum Kölner Krieg überredete, in dem er selbst einer der engagiertesten Generäle wurde. Sie heiratete 1557 in erster Ehe Heinrich von Brederode und wurde nach dessen Tod 1569 mit Friedrich III. von der Pfalz vermählt. Als die Spanier 1586 nach der Rückeroberung von Neuss auch seine Grafschaft Moers besetzten, wurde zugleich die kurkölnische Herrschaft Alpen, welche die Grafen von Neuenahr als Lehen innehatten, von spanischen Truppen besetzt und einer strengen Gegenreformation unterworfen. Nach dem Tod Adolfs erhält Amalie 1590 die Herrschaft Alpen zugesprochen, die sie allerdings erst 1600 mit Hilfe der Generalstaaten in Besitz nehmen kann.

 

Mittwoch, 22. September 2010

Herbstversammlung in Bonn-Villich

Die historische Bedeutung Vilichs, als Ortsname erstmals für das Jahr 942 bezeugt, beruht auf dem von den Eltern der hl. Adelheid Ende des 10. Jahrhunderts gegründeten Damenstift, das bis zur Säkularisation bestand. Das Stift bildete gemeinsam mit dem benachbarten Schwarzrheindorf, umgeben vom Territorium der Grafen und späteren
Herzöge von Berg, eine Unterherrschaft des Kurfürstentums Köln. Die frühere Stifts- und heutige Pfarrkirche St.Peter ist im Wesentlichen ein Bau des 13. Jahrhunderts mit Elementen des monumentalen Vorgängerbaus aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Der historische Ortskern Vilichs, seit 1969 zu Bonn gehörig, umfasst neben dem romanisch-gotischen Gotteshaus eine ganze Reihe von Bauten aus stiftischer Zeit wie beispielsweise die noch größtenteils erhaltene mittelalterliche Immunitätsmauer, der Friedhof, mit einer außergewöhnlich großen Anzahl historischer Grabzeichen, das Bürgermeister-Stroof-Haus und die Wasserburg Lede.

Ort: Haus der Begegnung, Adelheidisstraße 19, 53225 Bonn-Villich
Beginn 10:00 Uhr, Ende ca. 16:30 Uhr (anschließend Kaffeetafel im Haus der Begegnung)

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Studienfahrt: Römer, Domherren, Nibelungen  

Einladung zur Studienfahrt nach
Xanten Dienstag/Mittwoch, 20./21. Juli 2010

Interessenten bitten wir um Rückfragen unter Historischer-Verein at Erzbistum-Koeln.de

 

Samstag, 8. Mai 2010

Frühjahrsversammlung in Gaesdonck
und im Kloster Graefenthal  

Das "Collegium Augustinianum Gaesdonck" (bei Goch/Kreis Kleve) ist heute ein staatlich anerkanntes bischöfliches Gymnasium des Bistums Münster für Mädchen und Jungen, das einen hervorragenden Ruf genießt. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren Schüler der Gaesdonck. Die wechselvolle Geschichte des Hauses beginnt aber nicht erst mit der Gründung des Collegiums (1849). Im Jahre 1406 wurde in der Klosterkirche und den anderen Gebäuden der ehemaligen Canonina Beatae Mariae in Gaesdonck prope Goch ein Kloster der regulierten Chorherren des hl. Augustinus der Kongregation von Windesheim eingerichtet, das im Zuge der Säkularisierung 1802 aufgelöst wurde. Die reichhaltige Bibliothek beherbergt heute auch das Archiv des Zisterzienserinnnenklosters Graefenthal, dessen Besuch am Nachmittag vorgesehen ist. Es wurde 1250 von den Grafen von Geldern gegründet, deren Familienmitglieder 1251-1376 dort ihre Grablege gefunden haben.   Beginn 10:00 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr (anschließend Kaffeetafel im Klostercafé Graefenthal)